Staub La Cocotte Gusseisen Bräter Erfahrungsbericht & Test

Seit einiger Zeit nenne ich einen großen Gusseisen-Bräter der französischen Firma Staub mein Eigen. Nachdem ich mittlerweile einige Erfahrungen mit dem Bräter gesammelt habe, gibt es hier einen umfangreichen Test- und Erfahrungsbericht.

Staub la cocotte Gusseisenbräter Test und Erfahungsbericht

Auspacken!

Der ovale Staub-Bräter wird hübsch verpackt in einer schicken Box geliefert. Neben dem Bräter befindet sich schön gestaltetes Heftchen mit Pflegehinweisen, Informationen und Tipps in der Verpackung. Um den Knauf am Deckel ist ein Band in den französischen Nationalfarben gebunden. Zudem klebt ein Siegel auf dem Bräter, auf dem der Name des Arbeiters in der Qualitätskontrolle vermerkt ist.

Staub la cocotte Gusseisenbräter Test und Erfahungsbericht: Die Verpackung

Die Box.

Staub la cocotte Gusseisenbräter Test und Erfahungsbericht: Schön verpackt: Ein farbiges Band in den französischen Nationalfarben ziert den Knauf des Deckels.

Schön verpackt: Ein farbiges Band in den französischen Nationalfarben ziert den Knauf des Deckels.

Staub la cocotte Gusseisenbräter Test und Erfahungsbericht. Der Box liegt eine gedruckte Kurzanleitung mit Pflegehinweisen bei. Ebenfalls zu sehen ist der Aufkleber mit dem Namen der Qualitätskontrolle.

Der Box liegt eine gedruckte Kurzanleitung mit Pflegehinweisen bei. Ebenfalls zu sehen ist der Aufkleber mit dem Namen der Qualitätskontrolle. Für die Qualität meines Bräters bürgt Frederic Rémi.

Der erste Eindruck

Ganz schön massiv! Der Bräter ist wirklich sehr schwer. Das ist Qualität für die Ewigkeit!
Staub gibt 30 Jahr Garantie auf den Bräter – ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie es bei einem so massiven und robusten Bräter jemals zu einem Garantiefall kommen sollte!

Die harten Fakten: So wird der Staub-Bräter hergestellt

  • Die Bräter von Staub werden aus Gusseisen in Sandformen gegossen. Somit ist jeder Bräter ein Unikat.
  • Nach dem Guss werden die Bräter mit 2 oder 3 Schichten Emaille überzogen. Die Emailleschicht wird dann für eine halbe Stunde „eingebacken“.

Für welche Herdarten?

Alle!

Detailaufnahme des Deckels.

Detailaufnahme des Deckels.

Bevor es losgeht…

Bevor der Staub-Bräter zum Einsatz kommt, muss er zunächst vorbereitet werden: Als erstes sollte die Cocotte gründlich mit heißem Wasser ausgespült werden. Sobald der Bräter vollständig trocken ist, bepinselt man die Innenseite des Bräters mit Pflanzenöl. Jetzt erhitzt man den Bräter einige Minuten, damit das Öl gut einzieht. Das überschüssige Öl kann man nun mit einem Küchentuch o.a. entfernen. Los geht’s!

Spaß haben mit der Cocotte!

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Los geht’s mit dem Bräter!

Dadurch, dass der Bräter so massiv ist, wird die Hitze hervorragend gespeichert – das Essen bleibt richtig lange heiß. Achtung, Topflappen verwenden – das Ding ist verdammt heiß! Auch ein Untersetzer ist sehr zu empfehlen!

Staub la cocotte Bräter Test: Kleine Noppen an der Innenseite des Deckels sorgen dafür, dass das Wasser kondensiert und zurück auf das Gargut tropft.

Kleine Noppen an der Innenseite des Deckels sorgen dafür, dass das Wasser kondensiert und zurück auf das Gargut tropft.

Problemlos möglich: Brotbacken:

Staub la cocotte Bräter Test: Brotbacken gelingt optimal im Bräter.

Gelingt perfekt: Dampfnudeln im Bräter.

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt:

Sauber machen

Jetzt kommen wir zum nicht so schönen Teil. Nach dem Kochen muss sauber gemacht werden. Hierbei sind einige Hinweise zu beachten: Um die Emaillierung nicht zu beschädigen, verzichtet man am besten auf stark scheuernde Schwämme oder Spülbürsten.

Nach Gebrauch weiche ich den Staub-Bräter eine Weile in heißem Wasser ein, die Rückstände lassen sich dann meist mit etwas Spülmittel und einem Lappen lösen.

Wichtig ist, dass der Bräter wieder komplett trocknet, bevor man ihn zurück in den Schrank stellt. Theoretisch kann der Bräter auch in der Spülmaschine gereinigt werden, praktisch habe ich dies noch nicht ausprobiert.

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Macht nicht nur Freude sondern sieht auch noch gut aus!

Lange Zeit Freude haben – die richtige Pflege des Bräters

Ich lasse die Innenseite des Staub-Bräters regelmäßig mit etwas Pflanzenöl ein, das muss reichen.

Über die Firma Staub

1974 goss Francis Staub den ersten Bräter „La Cocotte“ aus Eisen. Bis heute werden die Bräter der Firma Staub in traditioneller Handwerkskunst im Elsaß gefertigt. Viele bekannte Küchenchefs wie z.B. Paul Bocuse, Hiroyuki Hiramatsu oder Michael Käfer nutzen die Bräter der Firma Staub. Heute gehört Staub zur deutschen Firma Zwilling.

Die Alternative: Staub oder Le Creuset

Es werden ja regelrechte Glaubenskämpfe um die Frage geführt, ob nun Staub oder doch Le Creuset die besseren Bräter herstellt.

Mag man denken, was man möchte. Meiner Meinung nach schenken sich die beiden Firmen in Punkto Qualität und Funktion nichts. Beide Firmen stellen meines Erachtens hervorragende und absolut gleichwertige Produkte her.

Der einzige Unterschied liegt, meine ich, in den Farben und der Form. Sprich: Die Frage, ob man sich nun einen Schmortopf von Le Creuset oder von Staub leisten soll, entscheidet sich für mich nach dem persönlichen Geschmack.

Ich habe Freunde, die finden die Bräter von Le Creuset schöner, andere Freunde wiederum schwören auf die Firma Staub. Persönlich habe ich ganz pragmatisch auf Basis des Preises entschieden und bei einem besonders günstigen Sonderangebot zugeschlagen.

Staub La Cocotte Erfahrungsbericht – Mein Fazit

Ich bin voll und ganz begeistert von meinem Staub-Bräter. Es bereitet echte Freude, mit dem Bräter zu arbeiten.

Der Bräter ist so massiv, dass er sicherlich ein Leben lang hält.

Das ist echte Qualität! Ich werde mir auf jeden Fall noch einen zweiten, etwas kleineren Bräter zulegen.

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